Eule oder Lerche


Mit zunehmendem Alter kommt es zu einer Dämpfung des Melationinrhythmus. Melatonin spielt eine wesentliche Rolle bei der Steuerung der inneren Uhr. Der Melatoninspiegel von Kleinkindern erreicht noch Werte von bis zu 150pg/ml, Senioren erreichen meist nur noch 30-40 pg/ml. Mit zunehmendem Alter verkürzen sich somit die Phasen von Leichtem und Tiefen Schlaf. Die nächtlichen Wachphasen werden häufiger. Es entsteht die senile Bettflucht. Oft wird dieser Mangel dann über den Tag kompensiert, was dem Nachtschlaf und allgemein dem Rhythmus nicht zuträglich ist.

           

Stabilisierung durch Lichttherapie

Eine deutliche Verbesserung der Schlafqualität und der Stimmung kann somit durch Licht erzeugt werden. Senioren sollten sich tagsüber oft im Tageslicht oder in hellen Räumen aufhalten. Ein hoher Blaulichtanteil, LED bei künstlichem Licht, ist da von Vorteil. Blaulichtfilter in Brillen sind für eine Lichttherapie kontraproduktiv, weil dieses Licht vor allem von den Augen aufgenommen werden sollte um den gewünschten Effekt zu erzielen.

 

Bewegung
Turnen und spazieren in Gesellschaft hilft der Stabilisierung des Schlaf Wach Rhythmik und verringert auch die Tagesmüdigkeit


30.07.2019